Klinikum der Universität - 93042 REGENSBURG
Prof. Dr. med. T. H. Loew
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II
Dr.med. Peter Leiberich Tel. 0941/9447240,
Tel. 09403/80252, Fax 0941/944-7377
E-Mail peterleiberich.medhungrig@freenet.de

  Schwerpunkt Psychosomatik
Prof Dr.med. Thomas Loew/ Dr.med Peter Leiberich

Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II
(Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Psychosomatische Medizin, Internistische Intensivmedizin)
Direktor: Universitätsprofessor Dr. med. G. Riegger
 

 

 

Aufklärung für Teilnehmer an der Befragung (Studie) zur
Angst vor Erbrechen (Emetophobie)

Sehr geehrte Teilnehmerin bzw. Interessentin, sehr geehrter Teilnehmer bzw. Interessent an unserer Fragebogen-Studie zur Emetophobie!

Die Angst sich übergeben zu müssen (Brechangst, Emetophobie) ist ein  relativ neues und auch in der medizinischen bzw. psychotherapeutischen Fachwelt kaum bekanntes Krankheitsbild. Erstmals schließen sich Betroffene zu Selbsthilfegruppen und zum (Internet gestützten) Informationsaustausch zusammen und machen zugleich deutlich, dass sie mit ihren Problemen mehr Aufmerksamkeit und fachgerechte Hilfe suchen.

Mit der vorliegenden Studie möchten wir mehr über dieses Zustands- oder Krankheitsbild aus der Sicht der Betroffenen erfahren. Wir möchten Sie deshalb bitten, sich an unserer Internet-Befragung zu beteiligen. Der Fragebogen ist sowohl auf der Homepage der virtuellen Selbsthilfegruppe www.emetophobie.de als auch auf unserer eigenen Plattform www.forschen.org anklickbar. Neben den Angaben zum Krankheitsbild bitten wir zugleich auch alle Nutzer von www.emetophobie.de diese Domain in ihrer Bedeutung für die von Ihnen gesuchte Hilfe und persönliche Entwicklung zu bewerten. Dieses Vorgehen ist mit dem Team von emetophobie.de abgesprochen; die Ergebnisse werden diesem Team auch zur Verfügung gestellt (wobei wir bei der Datenauswertung alle Beteiligten um etwas Geduld bitten).

Neben Angaben zu Ihrer Person werden wir Sie u.a. zu folgenden Themen befragen: 

  • Ihre Symptome, Funktionsstörungen u. Bemühungen, die Emetophobie zu überwinden
  • Ihr Körperbild, Ihre Befindlichkeit und Ihre Lebensqualität
  • Ihr Nutzungsverhalten von www.emetophobie.de (Wie oft? Welche Angebote bevorzugen Sie?) und Ihre Meinung darüber
  • Die von Ihnen vermuteten Auswirkungen der Internet-Nutzung auf Ihr Zustandsbild 
  • Ihr Essverhalten und Ihre Vermeidungsstrategien im Rahmen der Emetophobie

Unser Anliegen können Sie unterstützen, indem Sie die Fragebögen online am Computer möglichst vollständig ausfüllen und sie per Mausklick an uns zurückschicken. Sie brauchen dafür ca. 45 Minuten Zeit; dies am Stück zu machen, wäre sicherlich am einfachsten und entspräche den Anforderungen einer wissenschaftlichen Studie am besten. Wenn Sie aus Zeitmangel nicht alles auf einmal schaffen, können Sie die Fragebögen auch auf mehrere Etappen durchklicken. Bevor Sie mit dem Ausfüllen beginnen, unterschreiben Sie bitte online die vorgeschaltete Einverständniserklärung und schicken Sie diese bitte per Mausklick ab. In dieser Einverständniserklärung sollte Ihr (Nick-)Name und eine E-Mail-Adresse, unter der Sie erreichbar sind, enthalten sein. Die Einverständniserklärung wird unabhängig von Ihren Fragebogendaten aufbewahrt.

Wir planen die Befragung zu einem späteren Zeitpunkt im Sinne einer „prospektiven Studie“ zu wiederholen. Wir bitten Sie deshalb einen achtstelligen Code aus dem Geburtsdatum Ihrer Mutter und den ersten beiden Zahlen Ihrer Postleitzahl bei der Befragung anzugeben. Der Code hilft uns, Antworten aus zwei Befragungen einander zuzuordnen und so Veränderungen zuverlässiger zu erfassen. Ihre Anonymität bleibt dabei gewahrt.

Die Teilnahme an dieser Studie ist selbstverständlich freiwillig. Es entsteht Ihnen kein persönlicher Nachteil, wenn Sie die Fragebögen nicht ausfüllen. Sie können die Teilnahme jederzeit ab- oder unterbrechen. Schädliche Wirkungen von Testungen mit Fragebögen sind normalerweise nicht zu erwarten. Sie sollten aber bedenken, dass man in seltenen Fällen durch die Beschäftigung mit Fragebögen aufgrund der persönlichen Betroffenheit in ein Ungleichgewicht z.B. in Form eines vermehrten Grübelns oder einer depressiven Stimmung gelangen kann. In einem solchen Fall sprechen Sie bitte darüber mit vertrauten Personen wie Ihrem Arzt oder Therapeuten oder mit einem Mitarbeiter unseres Projekts. 

Die Befragung wird mit ausdrücklicher Genehmigung der Homepage www.emetophobie.de  vom Schwerpunkt Psychosomatik am Universitätsklinikum Regensburg durchgeführt. In den Fragebogen selbst erlauben wir uns Sie – wie im Internet vorherrschend – mit „Du“ anzusprechen. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit,

     Prof. Dr. Thomas Loew         Dr. Peter Leiberich